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29.07.2014: Management Cockpit für Einkaufsallianz online

peritas entwickelt Management Cockpit für Einkaufsnetzwerk von eprolog

Düsseldorf, 01. August 2014: Die peritas AG mit Sitz in Düsseldorf hat im Juli 2014 ein Management Cockpit für den Einkaufdienstleister eprolog AG entwickelt und installiert. Mit diesem Tool kann das Einkaufsnetzwerk für die Fertigungsindustrie seinen Kunden ab sofort tagesaktuelle Informationen zu Einkaufsinformationen effizient und anschaulich aufbereitet zur Verfügung stellen. Das Management Cockpit von peritas zeichnet sich durch einfache Bedienbarkeit und hohe Sicherheitsstandards aus. Die im Betrieb eingeführten Systeme werden weiterverwendet, Neu-Investitionen vermieden und Kosten eingespart.

Nach einer kurzen Analysephase, in der alle Daten zusammengetragen und analysiert wurden, entwickelte die peritas in nur wenigen Wochen das Management Cockpit (Dashboard) nach den Vorgaben der eprolog AG. eprolog ist ein inhabergeführter Einkaufsdienstleister, dessen Expertise und Erfahrung in der Analyse und operativen Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen im Einkauf liegt. Seit 2002 werden branchenspezifische Einkaufsallianzen für die mittelständische Fertigungsindustrie aufgebaut. Bislang hatte eprolog seine Kunden über umfassende Excel-Sheets, die in regelmäßigen Abständen aktualisiert wurden, auf den neuesten Stand gebracht. Mit dem Cockpit der peritas können sie sich ab sofort alle relevanten Informationen jederzeit tagesaktuell und visuell ansprechend aufbereitet im geschützten Kundenbereich der Unternehmens-Website von eprolog ansehen und herunterladen.

Die Highlights des Management Cockpits

Die Einkaufsinformationen werden im Einkaufsnetzwerk effizient gebündelt. Der Kunde erhält damit jederzeit schnell und tagesaktuell einen Überblick über diese Informationen bei der Beschaffung von produktionsrelevanten Gütern. Alle Daten werden optisch ansprechend in grafischer Form durch Diagramme oder für Details tabellarisch dargestellt, die über einen Link direkt aus dem Cockpit heruntergeladen werden können. Natürlich spielt auch die Sicherheit eine große Rolle. Der Zugang zum Management Cockpit ist passwortgeschützt und verschlüsselt. Das Dashboard ist in das Content-Management-System (Typo3) von eprolog unter Beachtung des Corporate Designs integriert und lässt sich jederzeit von eprolog mit neuen Daten speisen.

Jens Pause, Vorstand der eprolog AG, in einem Gespräch nach der ersten Vorstellungsrunde des neuen Cockpits: „Die meisten unserer Kunden haben die Vorteile, die ihnen das neue Tool bringt, gleich erkannt. Sie sind vor allem angetan von der einfachen Bedienbarkeit und grafisch ansprechenden Oberfläche. Viele unserer Kunden sehen durchaus den Mehrwert, den ein Cockpit auch im eigenen Unternehmen bringt.“

„Wir freuen uns, dass eprolog seinen Kunden mit unserem Management Cockpit einen Mehrwert bieten kann“, so Peter H. Riedel, CEO der peritas AG. „Wir haben die Erfahrung gemacht, wer einmal ein Cockpit nutzt, will auf die Vorteile und Annehmlichkeiten nicht mehr verzichten. Meistens wird dann überlegt, welche Daten noch integriert werden können.“ Mit ihrem Ansatz "Solutions beyond IT" bedient die peritas alle Bereiche der digitalen Wertschöpfungskette und bindet den Anwender bei der Lösungsfindung mit ein. Vorstandsvorsitzender Peter H. Riedel zur Vorgehensweise: „Wir wollen weder mehr Technologie in die Unternehmen bringen noch etablierte Systeme und Infrastrukturen verabschieden. Wir verstehen unseren Ansatz als Brückenschlag. Unsere Lösungen sind mehr als nur Datenverarbeitung - wir verbinden Mensch und Technologie.“ Die peritas bietet unter anderem Lösungen, mit denen unstrukturierte Daten automatisiert in eine strukturierte Form überführt werden. Das ermöglicht quantitative und qualitative Analysen in Echtzeit und erweitert die Grundlagen für Management-Entscheidungen.
Weitere Informationen: http://www.peritas.AG

22.03.2014: peritas AG kooperiert mit Sirrix AG

Neue Partnerschaft sorgt für sichere Cloud-Lösungen im Umfeld webbasierter Software-Lösungen (SaaS)

Düsseldorf und Saarbrücken,22.03.2014. Ab sofort bündeln peritas und Sirrix ihre Kompetenzen. Mit ihrer innovativen Lösung unterstützen sie Unternehmen beim Einsatz von webbasierten Anwendungen durch eine sichere Infrastruktur (VPC = Virtual Private Cloud).

Das Thema Cloud Computing und die Sicherheit von Unternehmensdaten sorgen immer noch für kontroverse Diskussionen und Verunsicherung im Markt. Jedes Unternehmen will seine Daten gegen externe Angreifer geschützt wissen und benötigt daher eine hohe Sicherheit für seine IT-Services. Um webbasierte Software-Lösungen sicher einsetzen zu können, müssen drei wesentliche Kriterien erfüllt sein:

  • Authentisierung: an seinem Arbeitsplatz muss sich jeder Berechtigte persönlich legitimieren, um unberechtigten Zugriff durch Dritte zu verhindern.
  • Kommunikation: beim Datenaustausch über das potenziell unsichere Internet muss eine sichere und durchgängige Verschlüsselung aller Datenpakete gewährleistet sein.
  • Datenablage: im Rechenzentrum müssen sensible Unternehmensdaten vor dem Zugriff durch Unternehmensfremde gesichert werden, ohne dabei die notwendige Sicherung der eigentlichen Daten zu behindern.

Die peritas AG hat, basierend auf einer Technologie der Sirrix AG, eine Virtual Private Cloud (VPC) entwickelt. Das Konzept beruht auf einer integrierten und durchgängigen Sicherheitsplattform, die allen sicherheitsrelevanten Herausforderungen begegnet. Diese „gehärtete“ Infrastruktur (Trusted Infrastructure) verwendet starke Authentifizierungsmechanismen auf der Grundlage von Besitz und Wissen (SmartCards mit PIN).

Basierend auf dem geschützten Zertifikat des Anwenders erfolgt eine starke Verschlüsselung des gesamten Datenverkehrs (VPN). Im Rechenzentrum werden die jeweiligen virtuellen Maschinen komplett verschlüsselt betrieben. Damit sind nur berechtigte (authentifizierte) Zugriffe auf die installierten Web-Anwendungen mit ihren sensiblen Daten möglich. Die System-Administratoren des meist externen Rechenzentrums können diese verschlüsselten Container problemlos bewegen und im Rahmen der üblichen Prozesse sichern. Sowohl den System-Administratoren wie auch anderen Unternehmensfremden bleibt jedoch ein Blick in die Container hinein und damit der Zugriff auf sensible Informationen verwehrt.

Konzept VPC / Virtual Private Cloud

„Das Konzept von peritas ist bislang einzigartig auf dem Markt. Genutzt werden die Vorteile von Cloud-Anwendungen in einer professionellen Umgebung, ohne Abstriche bei der Sicherheit zu machen. Während Unternehmer heute zögern, ihre Daten der potenziell unsicheren „Wolke“ anzuvertrauen, sind cloud-basierte Web-Anwendungen auf Grundlage einer VPC morgen bereits Standard“, erklärt Markus Bernhammer, Vorstand Vertrieb & Marketing der Sirrix AG.

Eine erste praktische Anwendung dieser „virtuellen Privat-Wolke“ wird derzeit von peritas im Rahmen der laufenden Entwicklung ihrer Branchenlösung „office4ArchiNeers“ vorbereitet. In Zusammenarbeit mit einem renommierten Branchenverband und interessierten Unternehmern entwickelt die peritas AG eine SaaS-basierte ERP-Branchenlösung als Miet-Modell für kleine bis mittlere Unternehmen.

Peter H. Riedel, Vorstandsvorsitzender der peritas AG, ist neben der Technologie auch von anderen Vorzügen der Sirrix AG beeindruckt: „Wir haben uns für eine Partnerschaft mit Sirrix entschieden, weil wir neben der starken Technologie vor allem die fachliche Nähe zum BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) sehen.“ Auch die gemeinsame Lösung wird überzeugen, ist sich der langjährige IT-Security Fachmann sicher: „Wenn es gelingt, die Herausforderungen an eine sichere IT-Infrastruktur im öffentlichen Internet zu bewältigen, stecken für kleine Unternehmen viele spannende Chancen in der Cloud-Umgebung.“


14.01.2014: Erfolgreich dank mobiler Business Intelligence

Aktuelle Studie von Aberdeen Research: Ein Drittel der Unternehmen nutzt mobile BI Technologien

Laut einer aktuellen Studie des amerikanischen Marktforschungers Aberdeen Research nutzt nur etwa ein Drittel der untersuchten Unternehmen mobile Technologien der Business Intelligence zur Unterstützung von Geschäftsprozessen und Entscheidungen. So wird nach Ansicht der Marktforscher Geschäftspotenzial verschenkt.

Auch in den Fachabteilungen wollen heute die Anwender zunehmend Arbeitsaufgaben unterwegs per Smartphone und/oder Tablet Rechner erledigen. So lassen sich z.B. Kundengespräche von Mitarbeitern im Vertrieb besser vorbereiten, wenn der Vertriebler relevante Daten zu seinen Kunden direkt vor Ort über eine mobile Anwendung abrufen kann.

Einen Schritt weiter gehen Konzepte im Umfeld von Business Intelligence (BI) oder Analytics, um betriebliche Kennzahlen wie z.B. Auftragseingänge, Lagerbestände oder Umsatzdaten übersichtlich aufzubereiten und auf mobilen Endgeräten zur Verfügung zu stellen. Führungskräfte können so auch unterwegs den Überblick behalten und wichtige Entscheidungen auf der Grundlage aktueller und verlässlicher Informationen fällen.

Die amerikanischen Marktforscher bezeichnen diese Ansätze in ihrer Studie "Decisions on the move. Mobile BI 2013" mit dem Begriff MDS (mobile decision support). Alle Lösungen und Anwendungen, die den Zugang zu entscheidungsrelevanten Daten auf einem Tablet oder Smartphone zur Verfügung stellen, werden als "mobile BI" klassifiziert. Nach den Erhebungen im Rahmen der Studie nutzen derzeit allerdings nur ein Drittel der knapp 300 befragten Organisationen mobile BI Technologien bzw. MDS.

Rund 52% jener Unternehmen, die mobile BI Technologien einsetzen, versprechen sich davon Vorteile im geschäftlichen Umfeld. Rund 43% möchten so Ihre Kommunikation mit den Kunden vor Ort verbessern und 27% erwarten eine Erhöhung der Produktivität ihrer Mitarbeiter im Außendienst.

Natürlich fragt die Studie auch nach den Beweggründen für eine Umsetzung mobiler BI Strategien. Die drei wichtigsten Treiber für die jeweilige BI Strategie waren "kritische Geschäftsdaten für mobile Mitarbeiter zur Verfügung stellen" (49%), "Transparenz und einheitliche Sicht auf entscheidungsrelevante Informationen" (44%) sowie "Entscheider im Unternehmen mit mobilen Dashboards über relevante Kennzahlen informieren" (34%).

Diese drei wesentlichen Beweggründe wurden bereits 2011 in einer Vergleichsstudie genannt, allerdings unterscheidet sich die Geschwindigkeit in der Umsetzung dieser Themen stark. Aberdeen Research unterteilt die Unternehmen in "LEADER" (Vorreiter) und "FOLLOWER" (Mitläufer) anhand der Häufigkeit, mit der entscheidungsrelevante Informationen mobil bereitgestellt werden und der Verbesserung der relevanten Prozesse im Jahresvergleich.

Vorreiter werden mit rollenbasierten Dashboards von peritas

Bei der Gruppe der LEADER haben rund zwei Drittel der Organisationen entsprechende Prozesse im Unternehmen etabliert um zu gewährleisten, dass BI-relevante Informationen konsistent und synchronisiert bereitgestellt werden. Bei der Gruppe der FOLLOWER konnten das nur 22% der Befragten sicherstellen. Eta 65% der führenden Unternehmen setzen in der mobilen BI rollenspezifische Berichte und Dashboards ein, was bei den Mitläufern nur in etwa 38% der Firmen der Fall war.

Beim Erfolg durch den Einsatz von Business Intelligence sind die Vorreiter klar in Führung!

Im direkten Jahresvergleich geben die LEADER einen Anstieg ihrer Umsätze um 25% an, während die FOLLOWER nur rund 11% Steigerung melden. Auch bei der Kundenbindung liegen die LEADER mit einer Steigerung um 21% vorn (FOLLOWER 8%). Selbst die CFOs waren zufrieden, da die LEADER ihr Betriebsergebnis um rund 17% steigern konnten (FOLLOWER 10%).

Mehr Informationen und ein Anwendungsbeispiel aus dem John Hopkins Hospital (JHH) in Baltimore (USA) finden Sie im Artikel der Computerwoche hier>>

17.04.2013: Dashboards bei der ERP Modernisierung

peritas AG: Dashboards kommen zunehmend bei der Modernisierung von ERP Systemen zum Einsatz.

Eine aktuelle Studie von Trovarit zur Marktsituation bei ERP Systemen zeigt, dass Unternehmen ihr ERP primär erneuern, um neue Anforderungen an ihre Geschäftsprozesse und internen Abläufe abzubilden. Dabei sind viele Anwenderunternehmen unzufrieden mit ihren bestehenden ERP Systemen.

Viele ERP Anbieter erweitern ihre bestehenden Systeme mit Funktionen aus dem Umfeld von BI, CRM oder SCM. Die Implementierung bereichsübergreifender Themen wie Auftragsabwicklung, Unternehmensplanung und Projekt Management in einer einzigen Business Software ist eine große Herausforderung. Dieser "horizontalen Integration" sind allerdings natürliche Grenzen gesetzt, da diese ERP Systeme insgesamt zu mächtig und komplex werden. Hier kommen häufig offene Integrationsplattformen der Hersteller zum Einsatz, um einheitliche Datenmodelle und Schnittstellen festzulegen.

Aus der Sicht von peritas liegt der wesentliche Aspekt in der Benutzerfreundlichkeit für Anwender, welche sich in einer ansprechend gestalteten, grafischen Benutzeroberfläche (sog. GUI) ausdrückt. Dabei werden alle für die Erledigung spezifischer Aufgabenstellungen relevanten Informationen in einem übersichtlichen Dashboard zusammengeführt. Die Daten aus den ERP Systemen werden mit Informationen aus anderen, prozessrelevanten Anwendungen (intern und extern) konsolidiert und übersichtlich präsentiert. In Verbindung mit unternehmens- und branchenspezifischen Grenzwerten (sog. Benchmarks) entsteht so ein wichtiges Ampelsystem, um dem Menschen neben den Zahlen auch gleich ihre Bewertung bzw. Interpretation (gut/kritisch/schlecht) zu ermöglichen.

In den meisten Fällen bedarf es aus Sicht der Menschen nur einige wenige Angaben (z.B. JA/NEIN), um den eigentlichen Prozess weiter zu treiben. Die für viele ERP Systeme unverzichtbaren, für Menschen jedoch redundanten Daten rund um diese Kerninformation werden von solchen Dashboards automatisch generiert und im jeweils relevanten Datenformat an die Zielsysteme im Hintergrund geliefert.

So entstehen anwenderfreundliche und aufgrund des grafiscchen Designs auch für nicht IT-geprägte Menschen einfach verständliche Oberflächen (neudeutsch "Apps"), die den eigentlichen Arbeitsablauf "sanft" unterstützen ohne ein tieferes Verständnis der dahinter liegenden Abhängigkeiten beim Menschen einzufordern.

Den Artikel von CIO zur Studie finden Sie hier>>

21.03.2013: Die Köpfe der peritas AG

Fundiertes Know-how trifft auf langjährige Erfahrung

Düsseldorf, 21.03.2013: Stets im Mittelpunkt: Der Nutzen für die Menschen. Die peritas AG mit Sitz in Düsseldorf bietet intelligente Lösungen und standardisierte Produkte, um Management-Informationen leicht zugänglich zu machen. Hierzu entwickelt peritas für große und mittelständische Unternehmen Lösungen zur Visualisierung von Schlüsseldaten für die Entscheider-Ebene. Die im Betrieb eingeführten Systeme werden weiterverwendet, Neu-Investitionen vermieden und Kosten eingespart. Technologien für den Zugriff auf Daten sind dabei nur Mittel zum Zweck. Für die peritas AG ist es oberstes Ziel, komplexe Zusammenhänge einfach darzustellen, damit der Mensch sie versteht und leicht nutzen kann.

„Wenn ein Unternehmen erfolgreich sein will, braucht es erfahrene und kreative Köpfe, die das Geschäft verstehen und voranbringen“, sagt Peter H. Riedel, Vorstandsvorsitzender der peritas AG. „Die peritas baut auf Know-how, Erfahrung, innovativem Unternehmergeist und guten Kontakten“.

Mit ihrem Vorstandsvorsitzenen und den drei Aufsichtsräten stellt sich das Unternehmen künftigen Herausforderungen.

Peter H. Riedel, Vorstandsvorsitzender peritas AG
„Technologie im Markt“ – damit lässt sich die Summe seiner Berufserfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnisse vereinfacht zusammenfassen. Der studierte Diplom Ingenieur hat in den letzten 20 Jahren im Rahmen seiner Tätigkeit als Issue Manager Erfahrungen in Unternehmen aus den verschiedensten Branchen gesammelt und viele mittelständische Unternehmen erfolgreich geführt. Seine gesunde Begeisterung für neue Technologien, umfangreiche Marktkenntnisse und eine starke Kundenorientierung erlauben ihm, schnell und effizient zu beurteilen, was sich in welcher Form verkaufen lässt. Nicht die Technologie selbst, sondern der damit verbundene Nutzen und Mehrwert für den Käufer und Anwender prägen seine strategische Vorgehensweise und die daraus resultierenden Vertriebs- und Marketingaktivitäten. Er ist der Kopf des Unternehmens mit der Vision „komplexe Informationen mithilfe der Technologie für den Menschen einfach nutzbar zu machen“.

Über die Rolle des Aufsichtsrat des Unternehmens sagt der Vorstandsvorsitzende: „Nicht nur für den Vorstand von peritas sind die Mitglieder des Aufsichtsrats ein bedeutender Sparringspartner, sondern auch für unsere Kunden. Sie bringen ihre Expertise, langjährige Branchenkenntnisse und eine wichtige Netzwerkfunktion innerhalb der relevanten Branchen ein.“

Jürgen Schroer, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Das Berufsbild des gebürtigen Rheinländers ist geprägt von mehr als 30 aktiven und abwechslungsreichen Jahren. Er hat die IBM Deutschland vertriebsseitig unterstützt, war lange Jahre als Personalleiter in der Automobilzulieferindustrie tätig und zeichnete bei der Messe Düsseldorf als kaufmännischer Geschäftsführer verantwortlich. Seit circa 10 Jahren berät er mittelständische Unternehmen mit Fokus auf Unternehmen aus der Medientechnik. Durch seine vielseitigen Tätigkeiten hat er unterschiedliche Organisationsstrukturen und -abläufe kennengelernt und ein umfassendes Netzwerk an Kontakten aufgebaut.

 

Dipl.-Kfm. Thomas Leitner, Mitglied des Aufsichtsrats

Der diplomierte Kaufmann verantwortet seit Juli 2011 als Regional Managing Director bei InterSystems die Länder in Zentral & Nordeuropa. Zuvor war er in unterschiedlichen Funktionen im Vertrieb und Management tätig – unter anderem beim SAS Institute, bei FileNet (heute IBM) und als Geschäftsführer der MIS GmbH (heute Infor). Zuletzt bekleidete Thomas Leitner die Position des Senior Vice President für das Mainframe-Geschäft in Europa, Middle East, Africa bei CA Technologies. Thomas Leitner sitzt in mehreren Beiräten, im Aufsichtsrat der WeWebU Software AG und war bis Juni 2011 Mitglied des Hauptvorstandes des Branchenverbands BITKOM.

Klaus Hübner, Mitglied des Aufsichtsrats

Der erfahrene Manager hat bei Spiekermann Consulting Engineers im Bereich des Öffentlichen Verkehrs über 30 Jahre erfolgreich in den Branchen Verkehrsplanung und -technik sowie Verkehrswirtschaft gearbeitet. Daraus resultieren sein großer Erfahrungsschatz, der ihm bei der Lösung komplexer Aufgaben zu Gute kommt und seine profunden Kenntnisse über Aufgabenträger, Verkehrsunternehmen und Verkehrsindustrie. Ein über die Jahre gewachsenes, stabiles und branchenspezifisches Netzwerk rundet sein Profil ab.


Weitere Informationen: http://www.peritas.AG

 

peritas AG – solutions beyond IT

Die peritas AG bietet mit ihrem Ansatz „solutions beyond IT“ Lösungen jenseits der reinen Verarbeitung von Informationen

mit dem Ziel, dem wachsenden Bedarf an Management Informationssystemen mit intelligenten Lösungen und standardisierten Produkten zu begegnen. Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt. Das Unternehmen bietet eine einzigartige Mischung an Kompetenz und Know-how. Issue Manager kombinieren Ihre Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen und

stellen den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Sie verstehen, wie Informationen aufbereitet sein müssen, um Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und zu motivieren, ohne zu überfordern. Controlling Spezialisten verbinden ihr Verständnis für interne Abläufe und KPIs (Key Performance Indicators) mit einem pragmatischen Blick auf betriebswirtschaftliche Erfordernisse. Und Ingenieure unterschiedlichster Fachrichtungen ergänzen die Lösungen mit dem

smartem Einsatz von Technologie zum Nutzen der Anwender. Smart Information als Lösung jenseits der reinen Verarbeitung von Informationen schafft einen integrierten Datenpool mit einer Mischung aus IT-Anwendungen, übergreifenden

Schnittstellen und organisatorischen Maßnahmen.


Pressekontakt peritas AG:

helga.riedel@peritas.ag

0821/9079787-10

27.02.2013: Komplexe Daten einfach nutzen

Die peritas AG bietet unkomplizierte Lösungen für die Visualisierung von Geschäftsprozessen und Entscheider-Informationen

Düsseldorf, 27.02.2013. Stets im Mittelpunkt: Der Nutzen für die Menschen. Die peritas AG mit Sitz in Düsseldorf bietet intelligente Lösungen und standardisierte Produkte, um Management-Informationen leicht zugänglich zu machen. Hierzu entwickelt peritas für große und mittelständische Unternehmen Lösungen zur Visualisierung von Schlüsseldaten für die Entscheider-Ebene. Die im Betrieb eingeführten Systeme werden weiterverwendet, Neu-Investitionen vermieden und Kosten eingespart. Technologien für den Zugriff auf Daten sind dabei nur Mittel zum Zweck. Für die peritas AG ist es oberstes Ziel, komplexe Zusammenhänge einfach darzustellen, damit der Mensch sie versteht und leicht nutzen kann.

Unternehmen investieren täglich viel Zeit, um die Informations- und Datenflut zu bewältigen. Wichtige Geschäftsdaten stammen aus verschiedenen Quellen auf unterschiedlichen Systemen, die mangels Schnittstellen nicht miteinander kommunizieren. Für einen Entscheider ist es schwer, schnell an die für ihn relevanten Informationen zu kommen. Diese Daten müssen meist umständlich und wiederkehrend aufbereitet werden. Diese Konsolidierung kostet Zeit und ist ineffizient, da sie häufig manuell in lokalen Excel-Dateien und monatlich wiederkehrend stattfindet.

Die Herangehensweise von peritas ist so einfach wie effizient. Vorhandene Geschäftsprozesse werden identifiziert und analysiert. Dann wird eine automatisierte Lösung auf Grundlage der vorhandenen Systeme entwickelt. Dazu bündelt das Unternehmen das Know-how und die Kompetenz von Experten aus dem IT- und Telekommunikationsumfeld, Issue Managern mit fundierten Branchenkenntnissen, Controlling Spezialisten und beratenden Ingenieuren, um mit dem Kunden umfassende und nachhaltig wirksame Lösungen zu entwickeln. Mit ihrem Ansatz "Solutions beyond IT" bedient das Unternehmen alle Bereiche der digitalen Wertschöpfungskette und bindet den Anwender bei der Lösungsfindung mit ein. Vorstandsvorsitzender Peter H. Riedel zur Vorgehensweise: „Wir wollen weder mehr Technologie in die Unternehmen bringen noch etablierte Systeme und Infrastrukturen verabschieden. Wir verstehen unseren Ansatz als Brückenschlag. Unsere Lösungen sind mehr als nur Datenverarbeitung - wir verbinden Mensch und Technologie.“ Die peritas bietet unter anderem Lösungen, mit denen unstrukturierte Daten automatisiert in eine strukturierte Form überführt werden. Das ermöglicht quantitative und qualitative Analysen in Echtzeit und erweitert die Grundlagen für Management-Entscheidungen. Der Fokus des Unternehmens liegt auf den Zielmärkten und Branchen, deren Geschäftsmodelle und Prozesse bekannt und verstanden sind. Dazu gehören unter anderem Unternehmen aus der Verkehrswirtschaft und Architekten sowie beratende Ingenieure. Peter H. Riedel: „Nur wer Branchenexpertise besitzt und den Zielmarkt persönlich kennt, kommuniziert mit seinen Kunden auf Augenhöhe.“

Die Vorteile für die Kunden des Unternehmens liegen auf der Hand. Sie haben einen Partner an ihrer Seite, der etwas von ihrer Branche und ihrem Business versteht und dies mit IT-Kenntnissen verbindet. „Wir definieren uns als Unternehmen, das mit modernen Technologien, ohne Neuinvestitionen zu generieren, außergewöhnliche Lösungen für Menschen schafft, die schnell und einfach umsetzbar sind, getreu unserem Motto: ’Solutions beyond IT – der Mensch im Mittelpunkt’,“ erklärt Riedel.

Weitere Informationen: http://www.peritas.AG

peritas AG – solutions beyond IT

Die peritas AG bietet mit ihrem Ansatz „solutions beyond IT“ Lösungen jenseits der reinen Verarbeitung von Informationen

mit dem Ziel, dem wachsenden Bedarf an Management Informationssystemen mit intelligenten Lösungen und standardisierten Produkten zu begegnen. Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt. Das Unternehmen bietet eine einzigartige Mischung an Kompetenz und Know-how. Issue Manager kombinieren Ihre Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen und

stellen den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Sie verstehen, wie Informationen aufbereitet sein müssen, um Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und zu motivieren, ohne zu überfordern. Controlling Spezialisten verbinden ihr Verständnis für interne Abläufe und KPIs (Key Performance Indicators) mit einem pragmatischen Blick auf betriebswirtschaftliche Erfordernisse. Und Ingenieure unterschiedlichster Fachrichtungen ergänzen die Lösungen mit dem

smartem Einsatz von Technologie zum Nutzen der Anwender. Smart Information als Lösung jenseits der reinen Verarbeitung von Informationen schafft einen integrierten Datenpool mit einer Mischung aus IT-Anwendungen, übergreifenden Schnittstellen und organisatorischen Maßnahmen.

 

Pressekontakt peritas AG:

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26.02.2013: Big Data - Datenschürfen in Echtzeit

Big Data ist ein Trend-Schlagwort. Der Begriff bezeichnet die Analyse grosser Datenmengen aus vielfältigen Quellen in hoher Geschwindigkeit mit dem Ziel, wirtschaftlichen Nutzen zu erzeugen. Getrieben wird Big Data durch das zunehmend maschinelle Erzeugen von Daten. Grosse Datenvolumen fallen heute nicht nur in Marketing, Vertrieb und Kundendienst (Social Media) an, sondern auch in der Produktentwicklung, Produktion, Distribution und Logistik sowie beim Finanz- und Risiko-Controlling.

Die Herausforderungen liegen darin,

  1. relevante Daten aus grossen Datenvolumen mit geringer Informationsdichte und aus strukturierten wie auch aus unstrukturierten bestehenden Daten zu ermitteln und auszuwerten -> Volumen
  2. dies möglichst schnell, im Idealfall in Echtzeit, zu tun, um möglichst nützliche Informationen zu generieren -> Geschwindigkeit
  3. dabei eine Vielzahl von Quellen mit unterschiedlichen Datenformaten und -strukturen einzubeziehen, um einen möglichst umfassenden Marktblick zu erhalten (z.B. Kunden- und ERP-Datenbanken, soziale Netzwerke, Augmented Reality, Diskussionsforen, Blogs, Call-Center-Aufzeichnungen, Fotos, Customer-Journey-Analysen usw.) -> Vielfalt

Lesen Sie dazu auch den Originalartikel hier >>

Die peritas entwickelt für große und mittelständische Unternehmen mit hohem Datenaufkommen Lösungen jenseits der reinen Verarbeitung von Informationen (solutions beyond IT). Technologien für den Zugriff auf Daten sind dabei nur Mittel zum Zweck. Für uns ist es oberstes Ziel, komplexe Zusammenhänge einfach darzustellen, damit der Mensch sie versteht (Smart Information) und leicht nutzen kann. Mit unserem Ansatz  "Solutions beyond IT" bedienen wir alle Bereiche der digitalen Wertschöpfungskette und binden den Anwender bei der Lösungsfindung mit ein. Wir wollen weder mehr Technologie in die Unternehmen bringen noch etablierte Systeme und Infrastrukturen verabschieden. Wir verstehen unseren Ansatz als Brückenschlag. Unsere Lösungen sind mehr als nur Datenverarbeitung - wir verbinden Mensch und Technologie. Wir bieten unter anderem Lösungen, mit denen unstrukturierte Daten automatisiert in eine strukturierte Form überführt werden. Das ermöglicht quantitative und qualitative Analysen in Echtzeit und erweitert die Grundlagen für Management-Entscheidungen. Unser Fokus liegt auf den Zielmärkten und Branchen, deren Geschäftsmodelle und Prozesse bekannt und verstanden sind.

12.02.2013: MAN führt Kennzahlen Cockpit ein

Mit der Einführung des Cockpit will MAN Truck & Bus neben einem einheitlichen Reporting vor allem Kennzahlenverläufe zur Qualität schneller und einfacher erstellen. Zum Einsatz kommt das neue Cockpit in den Unternehmensbereichen Entwicklung, Produktion und Vertrieb.

Technologisch besteht das Cockpit aus einer Kombination von SAP BusinessObjectsTM 2008 mit den Tools Xcelsius Enterprise, Crystal Reports und Web Intelligence. Außerdem kommen Oracle Datenbanken und Oracle Application Express zum Einsatz.

Auch die peritas AG setzt die Crystal Produktpalette von SAP Business Objects (früher Xcelsius) gerne ein, um aus großen Datenmengen aussagefähige Management Informationen zu gewinnen und diese visuell ansprechend wie eingängig darzustellen. "Neben der schnellen Implementierung überzeugt unsere Kunden vor allem die ansprechende, grafische Umsetzung. Wir liefern Informationen, die dem Anwender gut strukturiert und stets aktuell vorliegen und einfach nutzbar sind." so Dipl.-Ing. Peter H. Riedel, Vorstand und Senior Projekt Manager bei der peritas Aktiengesellschaft.

Mehr Informationen finden Sie in einem Artikel der CIO hier>>

 

25.01.2013: Server Infrastrukturen schützen

Unternehmen sind heutzutage mehr den je von einer sicheren Hosting-Infrastruktur abhängig. Minimale Server Ausfallzeiten von wenigen Minuten können schon geschäftskritische Folgen haben. In jedem Fall aber ziehen längere oder häufige Ausfälle meist hohe Kosten nach sich, da die Produktivität des betroffenen Unternehmens stark eingeschränkt wird. Serverausfälle können vielerlei Ursachen haben: Hardwarefehler, fehlgeschlagene Updates, Schadsoftware, simple Bedienfehler oder Angriffe von außen. Trotz dieser Risiken versäumen Unternehmen oftmals noch, für die Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur die notwendigen Mittel bereitzustellen. Dabei bestehen durchaus Möglichkeiten sich vor externen Angriffen oder Severausfällen zu schützen. Durch die Wahl des richtigen Hostinganbieters lassen sich das Risiko und damit die Ausfallzeiten auf ein Minimum reduzieren. Aber welche Faktoren sind ausschlaggebend für die Sicherheit der Server-Infrastruktur und worauf sollte daher bei der Auswahl des Hostinganbieters geachtet werden? Auf die Größe kommt es an. Die Größe des Hosters spielt in vielerlei Hinsicht eine entscheidene Rolle für die Sicherheit der Server-Infrastruktur. Ein wesentlicher Gesichtspunkt dabei ist, dass mit einer gewissen Größe zumeist auch eine gewisse finanzielle Stabilität einhergeht. Diese gewährleistet, dass der Anbieter nicht plötzlich wieder vom Markt verschwindet und mit ihm die gesamten Unternehmensdaten. Ein Blick auf die Erfolgsgeschichte des jeweiligen Hosters zeigt meist schnell, ob es sich um einen seriösen und verlässlichen Partner handelt, der sein Geschäft versteht.

Zudem verfügen kleinere Anbieter kaum über die notwendigen Ressourcen, um eventuelle Ausfälle der Hardware kompensieren zu können. Daher sollte auch beachtet werden, wie schnell der Anbieter in Bezug auf Reperatur und Ersatzteillieferung reagieren kann. Andererseits ist für einen erstklassigen Support auch die Nähe zum Kunden entscheidend – insbesondere wenn schnelle Hilfe notwendig ist. Ist der Anbieter zu groß, geht die Nähe zum Kunden schnell verloren, denn echte Kundennähe ist mit zunehmender Unternehmensgröße schwer vereinbar. Quelle: Computerwoche, Text von Wiethold Wagner

13.12.2012: Data Governance ist das A und O

Noch nie gab es so viele geschäftsrelevante Daten wie heute. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Quellen und sind häufig unstrukturiert. Wer sie nutzen will, muss vor allem auf Korrektheit und Konsistenz achten.

Der Begriff Big Data beschreibt eine Erweiterung vorhandener Methoden und Prozesse des Informations-Managements. Es geht darum, große Mengen an mehr oder weniger strukturierten Daten ihrer Relevanz entsprechend zu erfassen, zu verarbeiten, auszuwerten und für Business-Entscheidungen bereitzustellen.

Datenqualitäts-Management für Big-Data-Projekte erfolgt in mehreren Schritten, die immer wieder neu durchlaufen werden. Die Bedeutung des Informations-Management für die Unternehmen verdeutlicht das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner mit einem anschaulichen Bild: Informationen sind das Öl des 21. Jahrhunderts; die Geschäftsanalysen sind der Verbrennungsmotor, der damit betrieben wird.

Die Unternehmen benötigen heute immer schneller immer größere und möglichst detailliert aufbereite Datenmengen. Eine wichtige Rolle spielen dabei solche Daten, die an den Kundenkontaktpunkten entstehen und auch dort erfasst werden. Dazu gehören die Aufnahme von Werbebotschaften aus Print- und Online-Medien, die Klicks auf den Web-Seiten des Unternehmens, Reaktionen auf Berichte in der Wirtschafts-, Fach- und Tagespresse sowie auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen, Reklamationen von Angeboten und Rechnungen, Erfahrungen mit der Dokumentation, Qualität des Support etc.

Die Daten für die Big-Data-Anwendungen kommen aus den unterschiedlichsten Quellen. Diese riesige Menge von Kundenkontaktdaten zu verarbeiten, ist eine Herausforderung. Kein Wunder, dass seit einiger Zeit der Begriff Big Data als Beschreibung der anstehenden Aufgaben in aller Munde ist. Die Metapher von Gartner bringt es auf den Punkt: Aus gewaltigen Datenmengen und heterogenen Datenquellen - wobei die Kundenkontaktdaten beispielhaft für viele andere Daten stehen - müssen die Unternehmen den Rohstoff Information herausfiltern und für Business-Entscheidungen nutzbar machen.

Das Thema Big Data befasst sich eigentlich mit vier Herausforderungen:

  1. Die schiere Menge: Das für Unternehmen relevante Datenvolumen steigt weiter drastisch an. Heute schon werden Datenmengen im Terabyte-Bereich analysiert, in Kürze dürften Petabyte und Exabyte auf der Agenda stehen.

  2. Der Zeitdruck: Analysen der gewaltigen Datenberge sollten idealerweise in Echtzeit zur Verfügung stehen. Denn die Unternehmen stehen vor der Aufgabe, dass sie zeitnah auf Marktänderungen reagieren müssen.

  3. Die mangelnde Struktur: Die Analysen müssen immer häufig Datenquellen mit kaum strukturierten Beständen berücksichtigen. Das heißt: die Komplexität der Datenanalysen steigt. Neben den bekannten Datenquellen, etwa den vorhandenen ERP-Systemen, kommen neue hinzu. Dazu zählen Daten aus M-to-M-Applikationen, also beispielsweise Sensordaten, Daten aus On-Board-Systemen, RFID-Daten aus der Logistikkette, aber auch Daten aus Weblogs und Social-Media-Plattformen etc.

  4. Die wachsende Anwenderzahl: Die potenziellen internen und externen User werden immer mehr. Sie kommen beispielsweise über Self-Service-Portale, die im Web zugänglich sind.

 

Quelle: Computerwoche, Autor: Klaus Hofmann zur Linden

27.11.2012: ByoD - Hintertür ins Unternehmen?

Ein Thema elektrisiert IT-Verantwortliche überall in der Welt: Bring your own Device (ByoD). Für die einen ist es die Wunderrezeptur für Flexibilität, Mobilität und Kostenreduktion im Unternehmen. Für andere ein Sicherheits-Albtraum.

Mehr Informationen finden Sie in einem Artikel der Computerwoche hier>>

05.11.2012: Mit Agilität den Nutzen aus Daten ziehen

Computerwoche: Anwenderfrust durch komplexe BI-Tools - Agilität als Schlüssel zu Business Intelligence.

Daten schnell zusammenzuführen und zu präsentieren ist schwieriger als man denkt. Dabei sollten einem doch teure BI-Tools diese Aufgabe erleichtern. Wir zeigen, wie Sie die richtigen Werkzeuge auswählen.

Stellen Sie sich vor, Sie müssen morgen eine Unternehmenspräsentation abgeben. In dieser sollen Sie auf Basis der letzten Verkaufszahlen eine strategische Empfehlung darüber abgeben, welche Produkte in den drei schwächsten Absatzmärkten eine Promotion benötigen. Können Sie auf Anhieb sagen, wo auf Ihrem Server die Daten liegen, die Sie hierfür benötigen und – wenn ja – wie sie diese entsprechend zusammenführen können? Wenn Sie jetzt grübeln, geht es Ihnen wahrscheinlich wie den meisten deutschen Arbeitnehmern.

Laut der Experten von Nielsen+Partner leidet allein die Mehrheit der deutschen Banken unter einer fehlenden einheitlichen Datenbasis. Sie verstricken sich der Studie zufolge in einem wahren Datendschungel. Anlagegesellschaften, Emissionshäuser, Depot- und Investmentbanken sammeln ihre Informationen in unterschiedlichen Datenquellen und -systemen, doch in eine einheitliche Datenbasis zusammengeführt werden sie laut Studie nicht. Tatsächlich kommt es noch immer vor, dass Mitarbeiter Gebühren per Hand mithilfe von Excel-Sheets berechnen.

Die praktische Erfahrung zeigt: nicht nur Banken sind von dem Problem betroffen, auch in Unternehmen lässt das Anwendererlebnis bei der Zusammenführung und Aufbereitung von gewünschten Daten oft zu wünschen übrig. Sollen Gruppen-, Abteilungs- oder Gebietsleiter zeitgerecht Strategien entwickeln und für die Zukunft planen, gestaltet sich die Suche nach den notwendigen Daten und Fakten mühselig und zeitaufwendig.

Trotz innovativer neuer Technologien stellt es für Mitarbeiter immer noch eine große Herausforderung dar, an frei zugängliche Informationen zu gelangen. Daten zu integrieren, zusammenzufassen und zu präsentieren ist keinesfalls selbstverständlich. Entweder man ist zu stark auf die Unterstützung der IT-Abteilung angewiesen oder der manuelle Aufwand auf Abteilungsebene ist enorm. Absurd, wenn man bedenkt wie viel diese Firmen in aufwendige Unternehmensanwendungen investiert haben. Überall werden Daten erfasst; es kann nur niemand einfach genug darauf zugreifen und das Potenzial nutzbringend ausschöpfen.

Selfservice: Selbstbedienung im Informationssupermarkt - Ein positives Anwendererlebnis fürdert die Motivation.

Wird das Engagement der Mitarbeiter ausgebremst, leidet irgendwann auch das Geschäftsergebnis. Unternehmen müssen also einen Weg finden, ihren internen Nutzern, aber auch Kunden und anderen Partnern ein einheitliches Anwendererlebnis zu bieten, das deren Anforderungen entspricht. Informationen sollten sich wie in einem Selbstbedienungsladen ganz nach Bedarf zusammenstellen lassen. Die Mitarbeiter schätzen die Unabhängigkeit von Selfservice. Durch flexible Business Intelligence können sie sich jederzeit – auch außerhalb der Bürozeiten – Inhalte schnell selbst beschaffen. Das motiviert, steigert die Produktivität und der interne Supportaufwand sinkt, da niemand mehr die Informationen für sie zusammenstellen muss.

Sicherheit steht dabei mit an oberster Stelle. Hier sollten Unternehmen die potenziellen Risiken mit den Vorteilen vergleichen, die ein freierer Zugang der Mitarbeiter zu internen Geschäftsinhalten mit sich bringen würde. Rollenbasierte Zugriffsrechte gehören in den meisten Unternehmen bereits zum Standard; sie ermöglichen Unternehmen eine praktikable Lösung beider Anforderungen.

Die Bereitstellung von IT-Ressourcen über eine zentrale, (private) Cloud-basierte Infrastruktur vereinfacht alles noch weiter. Unternehmen können ihren Mitarbeitern damit ein Web-basiertes Anwendererlebnis à la Google schaffen. Der Cloud-Ansatz hat auch noch einen weiteren Vorteil. Für dezentrale Geschäftsbereiche, mobile Mitarbeiter oder andere externe Nutzer wie Kunden und Lieferanten lässt sich ebenfalls ein kontrollierter Zugriff einrichten. 

Personalisierte Portale schaffen Mehrwert durch individuelle Dienste

Durch einen liberaleren Zugang zu den Daten geben Unternehmen ihren Mitarbeitern auch mehr Flexibilität bei der Nutzung der Informationen. Interaktive Dashboards mit reichlich Gelegenheit zur eigenen Gestaltung ermöglichen jedem Anwender, Informationen so zu selektieren und organisieren, wie es ihm für die jeweilige Aufgabe nützlich und sinnvoll erscheint. Davon profitiert auch die Genauigkeit. Fehlinterpretationen, wie sie oft durch unübersichtliche Tabellen mit endlosen Zahlenkolonnen entstehen, werden deutlich seltener.

Funktionalitäten wie diese haben sich im Einsatz bei Kunden sehr bewährt. Im Finanzdienstleistungsbereich können beispielsweise Serviceberater für jeden Kunden personalisierte „Broschüren“ erstellen. Ein solches Informationsangebot bietet dem Kunden einen echten Mehrwert, schafft Vertrauen und stärkt die Geschäftsbeziehung. Lücken im Konto-, Versicherungs- oder Investmentportfolio werden erkannt und neue Umsatzchancen können erschlossen werden. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auch im Einzelhandel: In diesem Bereich verlangen Marketing- und Werbeteams nach mehr Informationen, um Werbemaßnahmen auf Mikroebene zu personalisieren und maßzuschneidern. Einer der Gründe, warum Werbefachleute Networking-Sites wie Facebook so lieben, sind die zahlreichen Auswertungsmöglichkeiten und die Menge der dort abrufbaren Kundendaten.

Die Marktanalysten von Forrester haben festgestellt, dass sich die Anforderungen an Business Intelligence und der technische Fortschritt inzwischen so schnell ändern, dass die IT und traditionelle Technologien damit nicht mehr Schritt halten können (Agile BI Out Of The Box, April 2010). Laut Studie führen die Menge an BI-Komponenten und die gegenseitige Abhängigkeit dazu, dass selbst einfache Änderungen nur noch mit großem Aufwand durchgeführt werden können.

Wen wundert es da, wenn Beobachter der Branche übereinstimmend der Meinung sind, dass die Zukunft von Business Intelligence auf Agilität beruht, also auf der Fähigkeit, dynamische Ergebnisse schnell zu produzieren. Nach aktuellen Schätzungen hinkt die Arbeitswelt im Bereich Anwendererlebnis 15 Jahre hinter der Konsumentenwelt her. Die Technologien stehen bereit. Unternehmen können also aufrücken und die Innovationslücke schließen. Organisationen, die eine Spitzenposition einnehmen möchten, sollten mit einer Umstellung nicht länger warten.

Autorin: Katharina Streater
Quelle: Computerwoche

11.09.2012: BARC Studie zu Trends im deutschen BI Markt

CIO: Barc-Studie - Trends im deutschen BI-Markt

SAP vor Oracle und IBM

Die Umsätze mit Business-Intelligence-Software stiegen 2011 überproportional. Kleine Anbieter nehmen den großen Dienstleistern zunehmen Marktanteile ab.

Unternehmen in Deutschland investierten im Jahr 2011 trotz Euro-Krise kräftig in Software zur Datenauswertung. Die Lizenz- und Wartungsumsätze mit BI-Lösungen (Business Intelligence) stiegen im Vergleich zu 2010 um 11,8 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 1,07 Milliarden Euro. Sie lagen damit deutlich über der durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (Compound Annual Growth Rate = CAGR) von 10,8 Prozent in den letzten fünf Jahren.

Das ist ein Kernergebnis der Studie "Business-Intelligence-Softwaremarkt in Deutschland 2011", die das Forschungs- und Beratungsinstitut Business Application Research Center (Barc) jährlich herausgibt. Klarer Marktführer im BI-Gesamtmarkt ist nach wie vor SAP mit einem Umsatz von 171 Millionen Euro und einem Marktanteil von 16 Prozent.

SAS vor Microsoft und Informatica

Auf den Plätzen zwei und drei folgen Oracle mit 140 Millionen Euro Umsatz bei einem Marktanteil von 13 Prozent und IBM mit 135 Millionen Euro Umsatz bei ebenfalls 13 Prozent Marktanteil. Die Plätze vier bis sechs belegen SAS, Microsoft und Informatica. SAS erwirtschaftete mit BI-Software bei einem Marktanteil von elf Prozent 115 Millionen Euro Umsatz, Microsoft 83 Millionen (Marktanteil: 7,8 Prozent) und Informatica 43 Millionen (Marktanteil: vier Prozent).

Die aktuelle die Studie stellt aber eine Trendumkehr bei der Marktkonzentration auf die großen Anbieter fest. "Diese schreitet nicht weiter fort", sagt Carsten Bange, Geschäftsführer des Barc Instituts und Hauptautor der Studie. Die Top-fünf-BI-Anbieter vereinten 2011 insgesamt "nur" noch 60,8 Prozent Anteil am BI-Gesamtmarkt auf sich. Im Jahr davor waren es noch 62,5 Prozent.

Laut Bange würden Anbieter aus dem Mittelfeld mit innovativen und auf Fachanwender ausgerichteten BI-Lösungen stark wachsen und den großen Anbietern das Leben zunehmend schwer machen. Zum Beispiel steigerte Qliktech im Jahresvergleich seinen Umsatz um 40 Prozent auf 36 Millionen Euro. Damit belegt das Unternehmen Platz sieben im Anbieter-Ranking - noch vor etablierten BI-Herstellern wie Microstrategy und Teradata.

Gedränge: Mehr als 250 BI-Anbieter

Ein weiterer Grund für die rückläufige Marktkonzentration liegt darin, dass immer mehr ausländische BI-Anbieter im Rahmen einer Internationalisierungsstrategie auf den deutschen Markt drängen. Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als 250 Anbieter von BI-Software. 58 davon erwirtschafteten im vergangenen Jahr mehr als eine Million Euro. 2010 waren es 54 und 52 im Jahr 2009.

Alles zusammen trug dazu bei, dass 2011 von den Top-fünf-BI-Anbietern SAP, Oracle und SAS zwar mehr Umsatz mit BI-Software machten, sie jedoch gleichzeitig leicht Marktanteile einbüßten. Bei SAP waren es 0,8 Prozent, bei Oracle 1,1 Prozent und bei SAS 0,4 Prozent. Einen kleinen Sprung nach vorn beim Marktanteil machten lediglich IBM und Microsoft mit einem Plus von 0,5 und 0,3 Prozent.

BI-Frontends wachsen überproportional

Das Forschungs- und Beratungsinstitut teilt den BI-Gesamtmarkt in die Bereiche "BI-Anwenderwerkzeuge (= BI-Frontends)" und dem "BI-Datenmanagement" ein. Dabei legten insbesondere die Umsätze mit BI-Frontends im letzten Jahr überproportional zu. Sie stiegen um 14 Prozent auf 630 Millionen Euro, was einem Anteil von knapp 60 Prozent am BI-Gesamtmarkt entspricht.

Im Segment für das BI-Datenmanagement stiegen die Umsätze im selben Zeitraum lediglich um neun Prozent auf 440 Millionen Euro. Zu den BI-Frontends zählen Berichts-, Analyse-, Data-Mining-, Planungs- und Konsolidierungs-Tools sowie OLAP-Lösungen sowie multidimensionale Datenbanken. Das BI-Datenmanagement umfasst Software für die Datenintegration, das Datenqualitätsmanagement, Stammdatenmanagement wie auch die relationalen oder analytischen Datenbanken in BI-Systemen.

Freiwillige Selbstauskunft und Schätzungen

Für die Studie befragte das Barc alle ihm bekannten BI-Softwareanbieter und leitete daraus quantitative und qualitative Aussagen zum Markt ab. Die Umsatzwerte basieren auf freiwilligen Selbstauskünften der Softwarehersteller, öffentlich verfügbaren Informationen, individuellen Marktrecherchen und Methoden der Zeitreihenanalyse. Teilweise wurden Umsatzwerte geschätzt.

Der BI-Softwareumsatz setzt sich aus verkauften Lizenzen und den Wartungs- oder Mietgebühren für BI-Werkzeuge und -Anwendungen und Datenmanagementkomponenten für ein BI-System zusammen. Darin fließen auch Kostenanteile für die Bereitstellung im Rahmen von Application Service Providing (ASP) oder als Software as a Service (SaaS) ein.

Quelle: CIO / Autor: Andreas Schaffry
http://www.cio.de/2892437

17.08.2012: Big Data - die Datenflut steigt

Computerwoche: Die explodierenden Datenmengen werden für immer mehr Unternehmen zu einem ernsthaften Problem. Um die Kontrolle zu behalten und möglichst viel Nutzen aus den Informationen zu ziehen, muss die gesamte IT-Infrastruktur hinterfragt werden.

Die Information ist das Öl des 21. Jahrhunderts, und Analytics der Verbrennungsmotor, der damit läuft" - Peter Sondergaard, Senior Vice President von Gartner, bemühte eine Metapher, um die Herausforderung deutlich zu machen. Den Rohstoff Information aus gewaltigen Datenmengen zu extrahieren und zu verarbeiten sei eine der künftigen Kernaufgaben für Unternehmen.

Neue Dimension: Zettabyte

Glaubt man den Marktforschern, wird sich in den kommenden Jahren eine bis dato kaum absehbare Flut an Daten und Informationen auf die Unternehmen in aller Welt zuwälzen. 2010 durchbrach das globale digitale Universum erstmals die Zettabyte-Barriere (1 mit 21 Nullen), ergab die von EMC gesponserte IDC-Studie "Extracting value from Chaos". 2011 soll die weltweit produzierte Datenmenge auf ein Volumen von 1,8 Zettabyte ansteigen, das sind 1,8 Billionen Gigabyte. Damit sei die Informationsmenge den IDC-Analysten zufolge in den zurückliegenden fünf Jahren um den Faktor fünf gewachsen. IBM zufolge produzieren wir derzeit weltweit täglich 2,5 Trillionen Byte Daten (1 mit 18 Nullen). 90 Prozent des derzeitigen globalen Datenbestands seien in den beiden zurückliegenden Jahren entstanden.

Experten fassen diesen Trend unter dem Schlagwort Big Data zusammen. Der Begriff ist neu, nicht aber das Thema. Nach aktuellen Definitionen ist Big Data als neue Dimension zu verstehen, die über bekannte Methoden, Prozesse und Verfahren der Datenanalyse hinausgeht. Vier Entwicklungen bestimmen laut den Experten diese Veränderungen:

  • Volumen: Die Menge der anfallenden Informationen wird weiter drastisch wachsen. Grenzen sind keine erkennbar.
  • Quellen: Neben dem Volumen wächst auch die Zahl der Datenquellen. Waren es früher hauptsächlich Transaktionssysteme, die strukturierte Daten produzierten, kommen heute vielfältige weitere Quellen hinzu wie beispielsweise Sensoren, Social Networks4 und mobile Endgeräte5.
  • Geschwindigkeit: In Zukunft werden Analysen und Auswertungen ad hoc erwartet und gefordert. Wo früher ein monatlicher Report ausreichte, geht heute der Trend in Richtung Echtzeitanalysen.
  • Nutzer: Mit dem steigenden Datenvolumen wächst auch die Zahl der Nutzer von Datenanalysen in den Unternehmen. Die Herausforderung liegt darin, die unterschiedlichen Rollen mit den passenden Auswertungen zu versorgen.

Neben diesen vier Entwicklungen gibt es aus Sicht der Analysten zwei Metaebenen, die Unternehmen beim Daten-Handling beachten müssen:

  • Sicherheit: Die vielfältigen Informationsflüsse gerade auch hinsichtlich der wachsenden Zahl mobiler Endgeräte, die mit Daten versorgt werden wollen, erfordern ausgefeilte Security-Mechanismen.
  • Qualität: Mit den steigenden Datenmengen wird es für die Unternehmen immer wichtiger, eine hohe Datenqualität sicherzustellen. Schon heute klagen viele Firmen über eine mangelhafte oder zumindest zweifelhafte Qualität ihrer Datenbestände.

Die Lage der Anwender

Viele IT-Anbieter haben das Thema mittlerweile aufgegriffen. Von einem anbieter-getriebenen Hype mögen die Analysten nicht sprechen. Auf Anwenderseite gebe es großen Bedarf, die mit wachsenden Datenbeständen zusammenhängenden Probleme zu lösen. Als Beispiel nennen sie die Automobilbranche. Hier gingen die Hersteller verstärkt dazu über, im Rahmen ihrer Modellentwicklung Crash-Tests auf Hochleistungsrechnern zu simulieren. Die dabei anfallenden
Datenmengen seien gigantisch, so die Experten.

Welches Potenzial in einem verbesserten Daten-Handling stecke, lasse sich auch im Einzelhandel beobachten. Die Händler nähmen zwar viel Geld für Analysewerkzeuge in die Hand. Wenn man sich jedoch ansehe, welche Warenmengen nach wie vor auf dem Müll landeten, müsse man annehmen, dass diese Tools nicht besonders effizient funktionierten, kritisieren Fachleute.

Big Data - Chance oder Chaos?

Das Beste aus der Datenflut zu machen gelingt nach Meinung von Mark Beyer, Research Vice President bei Gartner, nur mit radikalen Maßnahmen: "Die Information- Manager in den Unternehmen müssen ihre Datenansätze grundlegend überdenken." Angesichts des großen Drucks biete sich nun die Chance, die Art und Weise der Datennutzung anders zu gestalten. Dazu müsse die IT allerdings die Business-Seite über die damit verbundenen Herausforderungen aufklären
sowie die Kontrolle und Koordination im Daten-Handling sicherstellen. "Sonst wird aus der Big-Data-Chance schnell ein Big-Data-Chaos."

Die Herausforderung für die Unternehmen liegt darin, mit den anfallenden Daten richtig umzugehen. Das heißt, in der Lage zu sein, die richtigen Daten zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle zu analysieren. In der Konsequenz erfordert dieser Anspruch in erster Linie einen intelligenten Umgang mit den Informationen. Es könne nicht nur darum gehen, möglichst viele Daten zu horten in dem Glauben, damit die Hausaufgaben in Sachen Big Data erledigt zu haben.

Autor(en): Martin Bayer
Quelle: Computerwoche